Baubegleitende Qualitätskontrolle

 
  • zur Feststellung von Planungsfehlern,
  • zur Feststelung von Überwachungs- und Ausführungsfehlern
  • zur Feststellung von Gewährleistungsmängel
  • zur Sicherung der Mängelansprüche
 

Zusammenarbeit
mit:

  • Bauträger
  • Architekten
  • Statiker, Bauphysiker
  • Geologen, Vermesser
  • Fachingenieure für Haustechnik
 
Von der Planung
bis zur
Bauabnahme
Vor Baubeginn werden Verträge, Werk- und Detailpläne und sonstige Unterlagen inhaltlich überprüft.
Für die Gründung ist in den meisten Fällen ein geologisches Gutachten vorzulegen.
Ein verbindlicher Terminplan wird mit den Beteiligten festgelegt.
Gewährleistungsflächen werden besprochen und erstellt.
Kostenschätzungen werden zur weiteren Kostenfortschreibung überwacht.

Typische Bauphasen für eine baubegleitende Qualitätsüberwachung:
  • Unterlagen-Check vor Baubeginn
  • nach Erstellen der Fundamente / Bodenplatte
  • nach erfolgten Abdichtungsarbeiten der erdumfassenden Wände und vor dem Verfüllen der Arbeitsräume
  • nach dem Fenstereinbau und der Dachdeckung mit Dämmlagen
  • nach Einbau der Steigleitungen und Rohinstallationen
  • vor Einbau des Estrichbodens
  • nach dem technischen Ausbau zur Vorbereitung der Bauabnahme

Der Stand der jeweiligen Bauphasen/Termine wird protokolliert.
Gemeinsam können die Termine mit dem Bauleiter, Architekt oder Bauträger durchgeführt werden. Dabei werden Sachverhalte geklärt und protokolliert.
  • Eine Vorbegehung zur Schlussabnahme mit Mängelsichtung und Mängelprotokollierung findet ca. 4 -6 Wochen vor der Abnahme statt.
  • In dieser Zeit wird vom Ersteller des Werks ein Blower-Door-Test durchgeführt. Dabei wird das Gebäude auch auf unzulässige Leckagen untersucht und ein Lüftungskonzept wird erstellt.
  • Danach erfolgt die Schlussabnahme.
 
Honorarabrechnung Die Honorarberechnung lehnt sich an die Honorarverordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) an. In der Regel wird ein Zeithonorar oder eine Pauschale vereinbart.
Näheres erfahren Sie über eine persönliche Kontaktaufnahme.

 

Bauabnahme

Die Schlussabnahme
und ihre rechtlichen Folgen


 
Wie funktioniert eine Abnahme? Was ist geschuldet? Vertrags- und Unterlagencheck. Die gemeinsame Begehung bei der Bauabnahme erfolgt i.d.R. mit einem Bau-Sachverständigen.
Eine Vorbegehung mit Mängelsichtung und Mängelprotokollierung findet ca. 4 -6 Wochen vor der Abnahme statt.
In dieser Zeit wird vom Ersteller des Werks ein Blower-Door-Test durchgeführt. Dabei wird das Gebäude auch auf unzulässige Leckagen untersucht und ein Lüftungskonzept wird erstellt.
Danach erfolgt die baurechtliche Schlussabnahme.

Das Abnahmeprotokoll erfolgt unter Feststellung von Mängel und diversen Vorbehalte, incl. Fristsetzung zur Nacherfüllung der Mängelbeseitigung.

Was ist ein merkantiler Minderwert, wie wird dieser bewertet? Wann darf ein Einbehalt der Schlusszahlung erfolgen und wie wird dieser berechnet? Was ist eine fiktive und was eine stillschweigende Abnahme?

Die Abnahme einzelner Baufortschritte - Zwischenabnahme.

 

Was passiert nach der Abname?

Einige Jahre nach der Bauabnahme und innerhalb der gesetzlichen Gewährleistungsfristen nach BGB oder VOB wird das Gebäude von einem Bau-Sachverständigen auf Gewährleistungsmängel gesichtet und protokolliert. Der Vertragspartner wird unter Fristsetzung aufgefordert die Mängelfreistellung zu veranlassen. Ansonsten wird eine Gewährleistungsunterbindung notwendig. Diese erfolgt nur durch Anerkennung der Mängel oder gerichtlich. Ein Beweissicherungsverfahren wird i.d.R. notwendig.

 
Gewährleistung und Gewährleistungsflächen Gewährleistung
Hierbei gewährleistet der Auftragnehmer zum Zeitpunkt der Abnahme des Werks, dass das Werk die zugesicherten Eigenschaften hat und nicht mit Fehlern behaftet ist, die den Wert oder die Tauglichkeit zum gewöhnlichen oder dem nach dem Vertrag vorausgesetzten Gebrauch aufheben oder mindern und dass die Leistung den anerkannten Regeln der Technik entspricht.

Gewährleistungsfläche
Um Streitigkeiten im Sch adensfall zu vermeiden, werden oftmals vor Beginn der eigentlichen Werklieferleistungen spezielle Gewährleistungsflächen als Musterflächen vor Ort am Bauvorhaben erstellt. Diese dienen dazu, den Bauherrn/Auftraggeber über das Erscheinungsbild, Struktur, Glanz etc. von Anstrichen, Beschichtungen und Tapezierungen in Kenntnis zu setzen und sein Einverständnis einzuholen.

Die fertiggestellten Oberflächen sollten bei der Abnahme dann im wesentlichen diesen Musterflächen entsprechen, um Meinungsverschiedenheiten über die Beschaffenheit der ausgeführten Arbeiten auszuschließen. Bei Gewährleistungsflächen wird meistens zw. Auftraggeber, Werkstoffhersteller und Auftragnehmer der genaue Arbeitsablauf (Untergrundvorbereitung, Schichtdicken und Schichtenfolgen) der Werklieferleistung festgelegt, wobei solche Flächen eine Aussage über die Dauerhaftigkeit der Arbeiten zulassen sollen. Bei späteren Schadensfällen ist dann die Verursacherfrage eindeutig zwischen den Parteien festgelegt, wenn an diesen Gewährleistungsfläc hen gleichartige Schadensbilder auftreten wie an anderen Bauteiloberflächen, die einen gleichartigen Beschichtungsaufbau aufzeigen.

 
Baurechtliche Fragen

Wir arbeiten mit Fachanwälten für das private und öffentliche Baurecht zusammen.

Haben Sie hierzu Fragen, dann erbitten wir Ihre Kontaktaufnahme.

 
Honorarabrechnung Die Honorarberechnung zur Bauabnahme richtet sich nach der derzeit gültigen Neunovellierung der HOAI vom Juli 2013. In der Regel wird ein Zeithonorar, u.U. auch ein Pauschalhonorar vereinbart.
Näheres erfahren Sie über eine persönliche Kontaktaufnahme.